Route

Viele Wege führen in die Mongolei

Unsere geplante Route führt uns bis zu unserem Ziel Ulaanbaatar, die Hauptstadt der Mongolei, durch rund 20 Länder. Zunächst fahren wir ab unserem Wohnort Seengen durch Frankreich Richtung London an den offiziellen Start der Rally.

Nach dem Startschuss geht es mit dem Panda ins Tschechische Prag, wo auf alle Teams ein Lunch wartet. Auf dieser Zwischenstrecke fahren wir hauptsächlich im Konvoi und die Routen trennen sich erst nach Tschechien. Von Prag aus fahren wir über die Slowakei und Ungarn nach Rumänien, wo uns unser erstes Highlight, den Pass der Transfogarsche Hochstrasse erwartet. Unser nächstes grosses Ziel wird im Anschluss das Verkehrschaos in Istanbul stellen. Dazwischen erwartet uns jedoch noch ein kleinerAufenthalt am Goldstrand Bulgariens. Langsam lassen wir die europäische Kultur hinter uns und begeben uns Richtung Morgenland.

Im Iran erwarten uns verschieden alte Städte und natürlich das Kaspische Meer. Der Küste entlang touren wir nach Turkmenistan mit der prunkvollen Hauptstadt Asgabat. Nordwestlich dieser Kulturstadt besichtigen wir das Tor zur Hölle, welches einen seit vierzig Jahren brennenden Krater darstellt. Weiter durch kargere Wüstengegenden führt uns der Weg an die usbekische Grenze. In Usbekistan befinden sich der berühmte Aralsee und die alte Handelsstadt Samarkand.

Unser persönliches Reisehighlight und gleichwohl unsere grösste Herausforderung ist der Pamir Pass in Tadschikistan. Der Pamir Pass ist mit 4655 M.ü.M einer der höchsten Pässe der Welt. Nach dem Pamir erwartet uns  mit Kirgisistan eines letzten mit Berglandschaften durchzogenen Länder unserer Route. Das letzte Land Zentralasiens ist Kasachstan, welches mit seinen interessanten Städten Almaty und Astana weitere Zwischenstationen ergibt. Da der Weg über China unmöglich ist, machen wir einen Abstecher nach Russland, um von da aus die Grenze zur Mongolei zu passieren. Im Land unserer Ziele wird der Panda dem letzten und härtesten Test unterzogen, da es Strassen gibt welche den Namen kaum verdienen würden. In dieser Einöde werden unsere Zelte bevorzugt und wir bewegen uns einige Tage fernab der Zivilisation. Jedoch gibt es immer wieder einheimische Jurten, welche diese Gegenden beherbergen.

Nach fast 20‘000 abenteuerreichen und kräftezehrenden Kilometern, erreichen wir gegen Ende September 2015 hoffentlich das Ziel unseres Abenteuers in Ulaanbaatar.

Unsere Route nach Ulaanbaatar:

Schweiz – Frankreich – Grossbritanien – Belgien – Deutschland – Tschechien – Ungarn – Rumänien – Bulgarien – Türkei – Iran – Turkmenistan – Uzbekistan – Tajikistan – Kirgisistan – Kasachstan – Russland – Mongolei

Unsere Erfahrungen bei der Mongol Rally.