Tag 19 (04.08.2015) – Iran

Nach dieser ersten hektischen Nacht auf iranischem Terrain empfing uns bereits ein kleines Frühstück mit frischem Brot und Tee als wir aus dem Zelt blinzelten. Dankend nahmen wir an und verliessen den Park bald in Richtung Tabriz, eine der grössten Städte des Irans. Tabriz hat mit dem El-Goli-Park wohl den schönsten dieser Freizeitorte, wo wir unseren nächsten Halt hatten. Auch hier war der Nachmittag gezeichnet von Fotos und Trubel um unsere Person. Jedoch war der Abend einiges ruhiger, da die Eltern ihre Schützlinge immer wieder draufhinwiesen, uns etwas in Ruhe zu lassen. Aber auch hier mussten wir nicht nach Nahrung suchen, denn alle paar Minuten wurden uns wieder Landesspezialitäten angeboten. Was im Einzelfall einen faden Nachgeschmack hinterließ. Nicht, dass das Essen im Iran schlecht wäre – Nein, es ist sogar meistens delikat. Aber eine Mutter eines Jungen brachte uns wohl die schlechteste Mahlzeit seit unserer Existenz. Eine Essiggurken-Knoblauchsuppe gestreckt mit saurer Milch. Dies wäre weiter nicht dramatisch gewesen wenn dann jene Mutter nicht direkt neben uns gewartet, und wie ein Geier gelauert hätte, wie wir ihre Suppe verzehren. Der Brechreiz stand uns zuoberst und die dramatische Erfahrung steckt bis heute noch tief in den Knochen ;-).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.