Tag 20 (05.08.2015) – Iran

Der dritte Tag war wohl der ruhigste, da dieser aus 8 Stunden Autofahren in der Steppenwüste bestand. Mit beängstig dürftigen Benzinvorräten schafften wir es nur knapp über eine unasphaltierte Passstrasse entgegen des kaspischen Meers. Leider wurden wir auch hier wieder Zeuge von zwei Unfällen. Morgens wurde ein streunender Hund vor unseren Augen überrollt und abends ein Motorradfahrer angefahren. Trotzdem fahren 95% der Iraner ohne Helm und Kleinautos sind oft mit mit 6 oder 7 Personen bestückt.

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Wüstenrast

Bereits bei Dämmerung erreichten wir die Stadt Rasht, wo der Park zu unserer Enttäuschung nicht zum Übernachten vorgesehen war. Im Iran jedoch keine Hilfe zu finden ist etwa so unwahrscheinlich wie Sand in der Wüste. Zu unserem Glück trafen wir beim ersten Versuch gleich auf einen Englischlehrer aus Rasht. Dank der aufgeschlossenen Aussenpolitik seiner Regierung war dieser jedoch seit seines 26-jährigen Bestehens weder im Ausland, noch aus seiner Stadt gekommen. Englisch konnte er jedoch perfekt und umso mehr freute er sich dieses für einmal mit Ausländern zu gebrauchen. Zusammen mit seinem Kollegen liefen wir fast eine Stunde von Hotel zu Hotel, da keines Dollar annahm und wieder, dank der hervorragenden iranischen Regierung, bleibt es einem als Ausländern verwehrt, Geldautomaten zu benutzen. Um 1 Uhr nachts fanden wir dann jedoch ein entsprechendes Hotel wo wir gar deutsche Motorradtouristen antrafen.

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