Meine Erlebnisse beim Grenzübertritt Iran – Turkmenistan

Die Ausreise aus dem Iran gestaltet sich als ziemlich einfach. Samuel und ich mussten lediglich einen Beamten namens Mr. Iri finden. Nach einer kurzen Suche durch zig Büros haben wir ihn gefunden. Kaum zu glauben, aber 20 Minuten später waren wir schon aus dem Land ausgereist.

Nun ging es auf zur Grenze Turkmenistan 100 Meter weiter.

Da wir leider kurz nach 11 Uhr an der Grenze ankamen, wurden wir zum warten verdammt. Als die Beamten um 13:30 ihr ausgiebiges Mittagsmahl beendet hatten, deponierten wir unsere Pässe auf dem Stapel. Als die Uhr zwei geschlagen hatte, trennten sich unsere Wege, während Samuel und Gabriel durch die kurze Personenkontrolle gingen durfte ich mich als Fahrzeughalter des Pandas auf eine mühsame Kontrolle einstellen. Kurz erklärt: ich benötigte nur sechs Stempel mit Unterschriften und musste die anschliessende obligatorische Fahrzeugkontrolle überstehen.

Für die ersten zwei Stempel brauchte ich nicht lange, da der Beamte aus irgendeinem Grund den Grasshopers Club kannte.

Für Stempel zwei bis sechs ging es dann dafür etwas länger. Zuerst mussten die Beamten ihr Spiel auf dem Handy beenden. Anschliessend wurde ich herumgereicht. Von der Versicherung rüber zur Bank und nach dem ich um 131$ erleichtert wurde, bekam ich zwei weitere Stempel. Die letzten zwei waren nur noch Formsache, wenn nur der Kugelschreiber nicht verschwunden wäre. Nachdem ich einen auftreiben konnte, ging es nun zur Kontrolle. Nach dem versichern das ich keine Waffen, Drogen und ferngesteuerte Flugobjekte bei mir habe, begann die Kontrolle.

Problem: Die Ausrüstung. Sie wollten, dass ich alles auf dem Boden aufstelle. Vom Zelt über die Schlafsäcke bis zum Tisch, einfach alles. Meine Lösung lautete mit dem Stuhl zu beginnen und siehe da, es genügte.

Problem: Die Kamera sollte kontrolliert werden. Nachdem ich mich Dummstellte und sagte ich kenne mich mit diesem Gerät nicht aus (die Beamten übrigens auch nicht) war diese egal.

Problem: Unsere Apotheke, vielen Dank an Gabriels Mutter für diese Apotheke. Die Beamten heilten mit unserem Koffer alle ihre Wewechen:) und waren schnell zufrieden. Doch beim Traubenzucker musste ein Spührhund her, da dir Vermutung bestand es sei gepresstes Kokain so viel ich verstand. Aber der war auch nicht am Traubenzucker Interessiert.

Anschliessend haben sie noch alle Taschen und Boxen aufgerissen, so das unser Panda im Inneren aussah als hätte eine Bombe eingeschlagen.

Nach zwei Stunden Stempel organisieren und der folgenden Kontrolle fuhr ich erleichtert zu Samuel und Gabriel. Jetzt heisst es möglich schnell die Grenze verlassen. An der nächsten Haltemöglichkeit wurde die Ordnung wieder hergestellt. Und die letzten Kilometer nach Asgabat wurden in Angriff genommen.

 

Roger

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