Tag 32 + 33 (15.08.2015 – 16.08.2015) – Turkmenistan, Usbekistan

Doch es ging weiter mit frischem Elan

Da die Visa der beiden anderen Teams heute ausliefen, mussten wir uns nach zwei Tagen wieder trennen. Wir machten uns stattdessen einen gemütlichen Tag im Freien rund 10km vor der usbekischen Grenze und genossen nach langen Fahrten wiedermal einen Freitag.

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Wasseraufbereitung

An Tag 5 in Turkmenistan und somit dem Letzten war das Ziel gesetzt, den Grenzübertritt möglichst schadlos zu überstehen. Denn dieser war gemäss Infos ähnlich wenn nicht schlimmer als der bei der Einreise. Doch dieses Mal fuhren wir eine andere Strategie. Letztes Mal noch höflich, zuvorkommend und in langen Kleidern, probierten wir dieses Mal Variante Asozial. Nach vier Tagen ohne Dusche, in den Trainershort und Bringles-Chips-Büchse in der Hand streckten wir dem Zollbeamten die fettigen Pässe in die Hand. Auf dem Passamt wurden dann Nüsschen geknackt und rumgenörgelt. Zu unserem Glück kam diese Variante den Zollbeamten wohl routiniert rüber und abgesehen von einer Zigarette mussten wir nichts Weiteres abdrücken.

Abschliessend muss man zu Turkmenistan sagen, dass es zwar ein äusserst seltsames Land ist, aber nicht weiter schlimm als Tourist. Abgesehen von der Ein- und Ausreise behandelten uns die Leute mitunter den Polizisten respektvoll und freundlich. Jedoch ist die Bevölkerung um einiges zurückhaltender als die aus dem Nachbarland Iran, was gar nicht mal schlecht war. Zudem ist Turkmenistan aufgrund des enormen Sicherheitsaufgebot und der drastischen Strafen absolut ungefährlich. Trotzdem ist dieses Land unserer Meinung nach keine Reise wert.

Nach dem Grenzübertritt ging es mit Usbekistan in ein weiteres Ex-Sowjet-Land. Über dieses Land waren wir am schlechtesten informiert und wussten kaum, was uns erwartete. Usbekistan ist relativ ruhig und sorgt kaum für Aufsehen im Weltgeschehen. So ziemlich das einzige was wir wussten war, dass Usbekistan die höchste Dichte an Tankstellen ohne Benzin und Diesel hat – ein äusserst toller Rekord wie wir fanden. Da bereits später Nachmittag war, reichte es nur noch bis ins Kulturstädtchen Xiva rund 50km von der Grenze entfernt. Jenes ist das besterhaltene Kulturgut an der Seidenstrasse und die ganze Altstadt ist von hohen Burgmauern umgeben. Direkt vor dieser nahmen wir uns eine Pension, welche oft von Bestreitern der MongolRally benutzt wird.

2 Gedanken zu „Tag 32 + 33 (15.08.2015 – 16.08.2015) – Turkmenistan, Usbekistan“

  1. Boys
    I finds absolut cool was ihr leischted ond erlebet! Das wird euch niemer so eifach nache mache. Ihr chönet stolz si uf euch.

    Take care, have fun and enjoy it

  2. Ich lies eure Bricht immer mit Begeischterig und bin überrascht so viel positivs vo Länder z‘ läse wo me eigentli sunsch nur negativs hört.
    Chapeau vor eurer Leischtig und wieterhin alles, alles gueti für d’MongolRally

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