Zu Besuch beim Hilfswerk Freundeskreis Mongolei

Die Mongol Rally ist nicht nur Abenteuer quer durch Eurasien. Nebenbei setzt die Organisation seit dem Bestehen auch einen Schwerpunkt im sozialen Bereich. Nebst einer Spende von 500 Pfund an ein vorgegebenes Hilfswerk muss jedes Team mindestens weitere 500 Pfund an eine selbst gewählte soziale Institution spenden.So werden jedes Jahr weltweit Projekte unterstützt. Dieses Jahr ging die obligatorische Spende an Cool Earth, welches sich bei dieser Spende für die Sicherung des Regenwaldes und den Lebensraum von Indianerstämmen in Südamerika einsetzt.Bei der persönlichen Spende war es uns wichtig, dass wir ein Land unterstützen, welches sich auch auf unserer Route befindet. So stießen wir auf das luzernische Hilfswerk Freundeskreis Mongolei. Das Hilfswerk hilft behinderten Kindern und armen Familien den Alltag selber gestalten zu können. Da die Verkehrslage und die Infrastruktur in der Mongolei sehr unterentwickelt sind, ist es oft schwierig, mongolesischen Kinder mit Behinderung zu helfen. Oft werden solche Kinder dann in den Jurten auf dem Land verwahrlost und finden kaum sozialen Anschluss, da auch die Eltern mit solchen Situationen oft überfordert sind. Seit zwei Monaten ist nun in der Hauptstadt Ulaanbaatar das neue Zentrum eröffnet worden und wir durften einen Blick hineinwerfen. Hier ist die Nachfrage bereits riesig und es herrscht lebendiger Betrieb und eine super Atmosphäre. Nebst Kindern gibt es auch für Erwachsene mit Handycap eine Werkstatt, in der sie Filzprodukte aus mongolesischer Wolle herstellen können. Die Produkte sind übrigens auch im Zoo Zürich im Mongolenhaus zu erwerben! Zurzeit ist ein Schweizer Pärchen vor Ort, die direkt ab dem Studium kamen und sich nun dort um den Betrieb und die Weiterentwicklung kümmern. Mit Kursen geben sie den Arbeitern vor Ort Entwicklungshilfe mit Fachwissen aus der Schweiz.

Im Ganzen konnten wir das Hilfswerk mit Spenden aus der Schweiz in der Höhe von 2200 Franken unterstützen. Das Geld wird mit Sicherheit gut investiert und es herrscht ein professionelles Klima vor Ort. Wer sich interessiert kann sich auch gerne auf der Webseite schlau machen: www.freundeskreis-mongolei.org

Leider war es nicht gestatten Bilder von den Kindern zu machen, da dazu die Erlaubnis der Elteren fehlte. Mit Imitator Gabriel hatten wir allerdings einen ebenbürtigen Ersatz gefunden.

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Das Gebäude besitzt auch ein eigenes Schulzimmer
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Gabriel beim Spielen
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Die beiden Sozialarbeiter Adrian und Sonja aus der Schweiz
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Shop mit Filzprodukten
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Ein Mongole bei der Arbeit

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